Tag 5 auf Ameland

Gerade sitzen ein paar Leiter nach der Abendrunde in der Küche und warten auf den Beginn der Leiterrunde. Die Zeit überbrücken wir uns mit einer kleinen Gesangseinlage samt zwei Gitarrenspielern. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie ruhig die Kinder nach zwei, drei Liedern auf die Zimmer verschwinden. Und das nach einem Tag mit einem vollem Nachmittagsprogramm.

Nach dem etwas späterem Mittagessen, was am späten Frühstück lag, konnten sich unsere Teilnehmer ihr Nachmittagsprogramm selbst aussuchen. Zur Auswahl gab es einen Ausflug mit den Fahrrädern in Richtung Ballum und Strand, das Basteln von Kokosketten und der diesjährige Sieger des Schlammparcours wurde auf dem Fußball… äh Schlammplatz ermittelt. In diesem Jahr wurde der Parcours um eine paar Hindernisse erweitert. Die Bilder der Kinder und auch die der Leiter zeigen, mit was für einer Leidenschaft um die beste Zeit auf dem Parcours gekämpft wurde. Meine Knie sind auch ganz rot und ich freue mich schon auf die verschiedenen Farben dieses großen blauen Knies…. Aber egal, es hat mal wieder allen einen riesen Spaß gemacht. Auch die verschiedenen Gruppen und Fahrradfahrer, die an unserer Strecke vorbeigekomen sind, hatten Spaß beim zuschauen und haben die Läufer angefeuert. Aus dem Nachbarquartier, dem Apollo, hat uns die Gruppe aus den Fenstern zugeschaut. Unsere Kochfrauen haben wir leider nicht auf den Parcours bekommen 😉 Auch ein Hinweis auf die gesunde Wirkung des Schlammes zeigte keinerlei Wirkung.

Von den Fahrradfahrern wurde uns berichtet *** gerade keiner da zum berichten ***
Dabei sehen unsere Gruppenleiter sehr professionell aus. Ausgestattet mit Leitershirts und Warnweste fallen sie jedem im Straßenverkehr auf.

Zu den Kokosketten kann ich als Mann nicht viel sagen. Die Gruppe saß an einem großen Tisch. Bewaffnet mit Hammer und Pfeile rückten sie den Kokosnüssen zuleibe, bis sie auf einer Größe war, die sie sich um den Hals hängen konnten 😉

Nach einem Abendessen, bei dem die Kinder erneut ihre “Esserqualitäten” unter Beweis gestellt hatten, haben wir “Extreme Activity” gespielt. Zwei Kindergruppen und wir Leiter traten gegeneinander an. Dabei wurde der Regel-Jan als Pferdchen und Trampolin missbraucht, er hat es jedoch von leichten Blessuren abgesehen, gut überstanden.