Tor! Tor! Tooooor!!!

Ein geiles Spiel! Geplant und gedacht als kleines Freundschaftsspiel entwickelte es sich innerhalb weniger Minuten zu einem packenden Duell zweier gleichwertiger Mannschaften. Mit viel Einsatz, Herzblut und raffinierten Spielzügen wurde um den Ball und die Tore gekämpft.

Nach ein paar Minuten gingen unsere Gegner nach einem schönen Spielzug über die gesamte Länge des Platzes in Führung. Ärgerlich war der direkte Ausbau der Führung auf ein 2:0 für die  Gegner aus Oldenburg. Aber unsere Jungs haben sich nicht aufgegeben und tapfer weiter gekämpft. Kurz vor der Halbzeit wurden sie mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 belohnt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit warfen sich die Gegenspieler mit vollem Körpereinsatz den Torschüssen unserer Mannschaft in den Weg und es war kein durchkommen. Und wie es so oft im Fußball ist, wer vorne keine Tor schießt, kassiert sie hinten. Oldenburg ging sogar 3:1 in Führung.

Das gegnerische Team wurde lautstark von Megafonen unterstützt. Überflüssig für unser Team, angeführt von den Trainern Olaf und Lukas, wurden die Jungs nach vorne gebrüllt und es fiel das 3:2. Das Glück blieb auf unserer Seite und kurze Zeit später fiel das 3:3. Die Leiter rissen sich vor Freude die Shirts über den Kopf und kreisten jubelnd über den Platz, wurden aber direkt vom Schiedsrichter verwiesen.

Vom Schiedsrichter, ein Sanitäter der Malteser war aufgrund seiner Neutralität angefordert worden, verkündete, dass nur noch 1 Minute zu spielen sei. Die Stimmung war fantastisch! Jede Seite feuerte seine Mannschaft an. Die Spieler hatten hochrote Köpfe, aber jeder Zweikampf, jedes Laufduell wurde angenommen. Dann, ein schöner Pass von Felix auf Levin und der zieht direkt ab aufs Tor. Mit einer Glanzparade rettete der Torwart der Oldenburger den Ball auf der Linie. Doch er konnte den Ball nicht festhalten. Wieder kam Levin an den Ball und er drosch den Ball unhaltbar ins Tor. Die Freude unserer Jungs war grenzenlos. Nur mit geballter Stimmkraft der Trainer konnten die Jungs daran erinnert werden, dass immer noch eine halbe Minute zu spielen sei. Die Oldenburger wurden gut in Schach gehalten und der Ball kam nicht mehr gefährlich in unsere Tornähe. Ein Piff und das Spiel war vorbei. Überglücklich vielen sich die Spieler in die Arme und Levin wurde auf den Schultern vom Platz getragen.

Danach wurde das schöne Spiel noch mit der gegnerischen Mannschaft mit einem herrlich erfrischendem Slusheis gefeiert. Vielen Dank an dieser Stelle an das Werlinger für die Slusheismaschine.

 

So, jetzt ist der Text viel länger geworden als er eigentlich werden sollte. Aber ich hoffe ihr und Sie lesen ihn trotzdem.