Vom Winde verweht

Der letzte ganze Tag bricht für uns an und man merkt, dass das Ende naht 🙁 Tschüss sagen macht keinen Spaß!
Die Kinder konnten nach dem anstrengenden Schwimmbadbesuch bis 9:00 Uhr ausschlafen. Unsere Morgenrunde war das “Koffer abgeben”, damit die Jungs anfangen konnten den LKW zu beladen.

Kein schönes Bild, wenn der Auflieger wieder vor unserem Lager steht. Das Lager wird immer leerer und der LKW voller. Die Teilnehmer konnten in Gruppen nochmal nach Nes oder Buren und dort ihr letztes Taschengeld ausgeben. Währenddessen hatten wir Luft, um die Kühlschränke und -truhen zu verladen. Dabei haben wir etwas mit dem aktuellen Wind zu kämpfen! Solange es aber nicht regnet, ist alles gut. Dann soll der Wind die Regenwolken gerne alle wegpusten.

Unser roter Teppich, der unseren Lagereingang kennzeichnet und die Autos davon abhält zu rasen, hat sich bei dem Wetter leider verabschiedet und ist in der Mitte durchgerissen. Also kommt auf die Liste des Folgejahrs ein neuer roter Teppich!

Am letzten Tag kam dann doch noch der Bauarbeiter aus den Jungs heraus. Ein paar Pflastersteine stehen auf dem Weg Richtung Wiese aus dem Boden heraus und haben über die zwei Wochen einige Zehenopfer auf dem Gewissen. Zeit, vor der Abreise das Ganze mal zu korrigieren, damit es zumindest für das nächste Jahr alles begradigt ist.

Nach dem Mittagessen und einem kurzen Brennballspiel geht es für alle zum Gottesdienst vom Pastoralteam in der St. Clemenskirche von Nes.

Der letzte Abend steht vor der Tür. Wir machen es uns gemütlich im Saal, sitzen zusammen und singen ein paar Lieder. Der Hauspokal wird an die Spülgruppen verteilt und die Zimmerkontrolle wird ihre Auswertung bekannt geben. Natürlich bekommt das Gewinnerzimmer auch eine Kleinigkeit. Eine Fotoshow soll uns nochmal einen Rückblick auf die vergangenen zwei Wochen geben und uns daran erinnern, was wir alles Tolles gemeinsam erleben durften.
Die Ehrungen der Wiederholungstäter darf auf keinen Fall fehlen! Da freuen sich die Kids am meisten drauf. Wer wiederholt teilgenommen hat, bekommt für die Summe der Jahre ein Geschenk – Handtuch, Seesack oder T-Shirt.
Das Ende des Abends mag keiner so gerne, obwohl es eigentlich auch der schönste Moment unseres Lagerlebens ist. Wenn wir uns auf Wiedersehen sagen und alle in den Arm nehmen, fließt die ein oder andere Träne und auf einmal möchte keiner mehr nach Hause. Im ersten Moment sehr traurig, aber genau dann merken wir, dass wir in den zwei Wochen als Gruppe zusammengewachsen sind und eine große Gemeinschaft entstanden ist – die Ameland-Familie.